BEWEGTER HORT

 

Druckversion

 

 

GESELLSCHAFTLICHE INTEGRATION

 

 

 

 

 

Öffnung des Hortes

Der Hort könnte seine Türen öffnen und Bewegungs- und Spielaktivitäten für andere Kinder (und Erwachsene) anbieten, z. B. für die Freunde der Hortkinder oder für ehemalige Hortkinder. Als Tag der offenen Tür oder Hortfest sollten sich so Traditionen entwickeln, die in bestimmten Abständen oder zu festgelegten Terminen stattfinden und damit Interessierten bekannt sind.

 

 

Hortfest

Bei einem Hortfest (z. B. im September/Oktober) könnten gemeinsam mit Kindern, die den Hort im Sommer verlassen haben, viele kleine Spiele durchgeführt werden (z. B. Staffelspiele, Ballspiele, Freizeitspiele). Es sollte aber auch Zeit eingeplant werden, dass die ehemaligen Hortkinder (bei einem Becher Tee o. a.) kurz über ihre neue Schule erzählen.

 

 

 

 

 

Kontakte zu anderen pädagogischen Einrichtungen für Kinder

Regelmäßige Kontakte sollten zu anderen Kindertageseinrichtungen, besonders zu anderen (bewegten) Horten und Kindergärten, hergestellt werden, aber auch zu Freizeiteinrichtungen wie Jugendfreizeitheime, Freizeitzentren und -treffs

Erfahrungsaustausch

gemeinsame Spiel- und Sportveranstaltungen

Kopplung der Zusammenarbeit mit Vereinen u. a.

 

 

Sportwettbewerbe der Horte

Die Kinder von räumlich naheliegenden Horten kennen sich teilweise aus der Freizeit bzw. durch sich ergänzende Ferienangebote, da Kinder während der Urlaubszeit des eigenen Hortes in eine Partnereinrichtung (Bedarfshort) gehen. Damit liegt es nahe, sich darüber hinaus auch einmal zu treffen und sportliche Wettbewerbe durchzuführen, z. B. ein Fußballturnier, Wettbewerbe im 2-Felder-Ball, Ball über die Schnur u. a. Die Wettbewerbe sollten nicht nur zwischen den Horten ausgetragen werden, sondern in gemischten Mannschaften auch miteinander.

 

 

 

 

 

Kooperation mit Sportvereinen

Durch die Kooperation mit Sportvereinen kann einerseits das Bewegungsangebot für die Hortkinder bereichert, andererseits können die Schüler an den Vereinssport herangeführt werden. Das wird dann erfolgreich sein, wenn die Vereine ihre Angebote auf das besondere Klientel von Grundschulkindern ausrichten. Ganztagsangebote bieten besondere Chancen. Eine Reihe von Horten (z. B. in der Stadt Leipzig) hat Kooperationsvereinbarungen mit Vereinen, z. B. zu folgenden konkreten Inhalten:

Nutzung der Sportstätten der Vereine bzw. von Sportgeräten durch den Hort

Sportangebote der Vereine für Kinder im Grundschulalter

zusätzlich Bewegungsangebote durch Vereinsübungsleiter in den Horten (u. a. als Ganztagsangebote) bzw. Durchführung von Angeboten in den Vereinsanlagen (bei Organisation des Transportes)

Integration des Hortes ins Vereinsleben, z. B. durch Teilnahme an Sport- und Spielfesten

Schnupper- oder Kursangebote, z. B. Schwimmlernkurse

Vorstellen der Vereinsangebote im Hort, z. B. bei Elternveranstaltungen oder durch Flyer

Unterstützung durch den Verein bei Sportfesten, Projekten, der Feriengestaltung u. a. im Hort

 

 

 

 

 

Enge Zusammenarbeit mit Einrichtungen der Kommune und Institutionen des Landes

Landes-, Kreis- und Stadtsportbünde, Schulverwaltungsamt (Abteilung Schülerfreizeit), öffentlicher Gesundheitsdienst/Gesundheitsamt, Vertreter der Gemeinden und Städten, Krankenkassen, Unfallkasse, Stiftungen, Sparkassen, Volkshochschulen, Musikschulen, Freiwillige Feuerwehr, ADAC, Deutsche Verkehrswacht, Familienbildungsstätten der Volkssolidarität, Einrichtungen für Senioren, Berufsfachschule für Physiotherapie u. a., private Initiatoren