BEWEGTE SCHULE IN SACHSEN

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DYNAMISCHES SITZEN

 

 

 

 

 

Der Mensch ist nicht zum Sitzen geschaffen. Deshalb ist der Körper durch Hin- und Herrutschen, Kippeln, dem Abstützen des Kopfes u. a. um Selbstregulation bemüht. Dies wird oft vom Kind nicht mit vollem Bewusstsein wahrgenommen. Wenn wir Erwachsenen diese Erscheinungen als natürliche Reaktionen des Körpers und nicht als Undiszipliniertheit einordnen, dann ist bereits ein wichtiger Schritt von einer "Sitzschule" zu einer Schule, in der das Sitzen in Bewegung kommt, getan. Die Akzeptanzbereitschaft der Lehrer und Eltern wird damit zu einer entscheidenden Bedingung für Verhaltensveränderungen bei den Schülern. Darüber hinaus sollten realisierbare Veränderung der Sitzbedingungen angestrebt werden.

 

 

 

 

 

Befähigung zu einem bewegten Sitzverhalten

 

 

 

 

 

Wechsel zwischen vorderer, mittlerer und hinterer Sitzhaltung

 

 

 

 

 

Entlastungen der Wirbelsäule durch Entlastungshaltungen beim Schreiben, Lesen oder Zuhören

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wechsel der Körperhaltungen durch das Arbeiten im Schneidersitz, im Kauern oder in der Rücken- bzw. Bauchlage

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Literatur:
Müller, Chr. (2010). Bewegte Grundschule. St. Augustin, S. 72-86.
Müller, Chr. & Petzold, R. (2014). Bewegte Schule. St. Augustin, S. 75-89.
Illi, U.(1991). Sitzen als Belastung. Wäldi (Schweiz).